

Mein Angebot
"Hilf mir es selbst zu tun"
Maria Montessori
Mein Angebot basiert auf dem Förderauftrag gem. § 22 SGB VIII. Der Förderauftrag umfasst die Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung.
Jedes Kind ist einzigartig und mit individuellen Fähigkeiten und Potenzialen ausgestattet. Dabei hat es seinen eigenen Entwicklungsrhythmus und gestaltet selbst seinen individuellen Lernweg. Mich erlebe ich demgegenüber als Bezugs- und Vertrauensperson, Vorbild, Beobachterin, Begleiterin, Unterstützerin, Vermittlerin und Lernende und sehe meine zentrale Aufgabe darin die Kinder in ihrer Entwicklung bestmöglich zu fördern und Sicherheit zu geben. Ein besonderes Augenmerk lege ich daher auf die Bindung zum Tageskind.
Das frühkindliche Spiel hat einen fundamentalen Stellenwert für die Entwicklung der Kinder und es besteht ein Zusammenhang mit ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen. Daher lege ich ebenfalls großen Wert darauf, dass die Kinder frei und ungelenkt spielen können und ermögliche ihnen möglichst viele Erfahrungen. Unsere Tagesabläufe sind strukturiert und geben dadurch Sicherheit.
Die Gruppe verstehe ich als Gemeinschaft, die von gegenseitiger Unterstützung und Wertschätzung geprägt ist. Die Kinder werden in alltägliche Situationen wie z. B. das Tischdecken mit einbezogen und zur Hilfsbereitschaft ermuntert.
Im Mittelpunkt unseres Tagesablaufes stehen Naturerfahrungen. Wir lassen die Natur all unsere Sinne ansprechen und stimulieren – Was hören wir? Was riechen wir? Was sehen wir? Was fühlen wir? Wir gehen bei Wind und Wetter jeden Tag raus, außer bei Sturm, Gewitter und starkem Frost -da bleiben wir lieber in unseren Räumen. Spielerisch lernen wir die verschiedenen Witterungsverhältnisse und Jahreszeiten kennen, erkunden die Natur, beschäftigen uns mit Insekten, sammeln Naturschätze, spielen auf dem Spielplatz, machen Spaziergänge, oder genießen unseren Garten.
Betreuungszeiten:
Montag bis Freitag 07:30 - 14:00 Uhr
Eingewöhnung
Ich lege Wert auf eine individuelle und sensible Eingewöhnungsphase in der sich alle Beteiligten gut kennenlernen. Dabei orientiere mich an dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ in dem die Bindung zu den Eltern und der Tagespflegeperson im Mittelpunkt steht.
Den Beziehungsaufbau sehe ich als Grundlage meiner Arbeit an und messe diesem eine besondere Bedeutung zu, denn wenn Kinder sich wohl und angekommen fühlen, können sie sich auf ihre Entwicklungs- und Lernprozesse konzentrieren.
Erziehungspartnerschaft
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig ein transparenter Austausch zwischen der Kindertagespflegeperson und den Eltern ist. Meist ist die Betreuung bei mir, die erste Erfahrung einer Fremdbetreuung. Und Sie, liebe Eltern, möchten wissen, wie es Ihrem Kind geht, was es gemacht hat, ob und wie viel es gegessen und geschlafen hat. Daher finden wir immer Zeit uns bei den Tür- und Angelgesprächen beim Bringen und Abholen auszutauschen. Auch für mich ist der Austausch mit Ihnen sehr wichtig für meine Arbeit. Je mehr Informationen mir über die Gewohnheiten und aktuellen Gegebenheiten des Kindes bekannt sind, umso besser kann ich dies in meine Arbeit einfließen lassen